Honorarmodelle – Rechtsanwalt Frank Beel

Die Frage, was rechtliche Beratung und Interessenvertretung kostet, darf kein Tabuthema sein. So berate ich bereits im ersten Gespräch mit Ihnen zu den voraussichtlich anfallenden Gebühren, damit die Mandatsbeziehung von Anfang an auf einer vertrauensvollen und kostentransparenten Basis geführt werden kann.

Grundsätzlich gibt es zwei Modelle:

1. Abrechnung nach der gesetzlichen Gebührenordnung:
Anwaltliche Dienstleistungen rechne ich nach den Bestimmungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) ab, soweit nicht im Einzelfall eine Honorarvereinbarung getroffen wurde (dazu siehe 2.). Die Honorarhöhe ist von der Höhe des Gegenstandswerts abhängig, während der tatsächlich investierte Zeitaufwand des Rechtsanwalts nur eine untergeordnete Rolle spielt. Für gerichtlich anhängige Fälle sind die jeweiligen Gebühren als gesetzliche Untergrenze sogar vorgeschrieben. So darf etwa ein Rechtsanwalt einen Prozess nicht zu günstigeren Konditionen führen, als dies das RVG vorschreibt.

2. Honorarvereinbarung
Als zweite Möglichkeit kommt der Abschluss einer schriftlichen Honorarvereinbarung in Betracht. Hierbei bietet in der Regel das Zeithonorar eine den Interessen von Mandant und Anwalt gleichzeitig gerecht werdende Vergütungsbasis. Ebenso kann ein Pauschalhonorar für die Bearbeitung vereinbart werden. Eine solche Pauschale ist aber nur dann für beide Seiten sinnvoll, wenn der Arbeitsaufwand vorab konkret abgeschätzt werden kann.

Sonderfall: Erstberatung
Für eine erste Beratung, in der die rechtlichen Fragestellungen erörtert und erste Lösungsansätze gegeben werden, wird die so genannte Erstberatungsgebühr abgerechnet. Die Höhe dieser Gebühr ist unter anderem von der Dauer der Beratung abhängig und liegt zwischen 35,70 € inkl. MwSt. und der gesetzlichen Höchstgrenze von 249,90 € inkl. MwSt.

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